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AufnahmeformularAufnahmeformular/aufnahmeantrag2018.docAufnahmeformularAufnahmeformularDer Freundeskreis Luftwaffe hat flächendeckend vier Sektionen. Nutzen Sie das Kontaktformular um einen Ansprechpartner in Ihrer Nähe zu erhalten. Die Sektionen befinden sich in nachfolgenden Städten: Berlin, Dresden, Nörvenich und München.

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Was bieten wir?

Wir bieten in unserem Jahresprogramm eine Vielzahl von Veranstaltungen im In- und Ausland an. Besuche bei Einrichtungen der Luftwaffe, sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie vieles mehr! Jetzt Mitglied werden!

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Veranstaltungen

  • 18.03.2020 - TaktLwG 71 Wittmund verlegt 17.09.2020
  • 01.04.2020 - TaktLwG 51 „Immelmann“ Jagel verlegt 08.09.2020
  • 21.04.2020 - TaktLwG 31 „Boelcke“ Nörvenich abgesagt
  • 22.04.2020 - TAusbZLw Süd Kaufbeuren
  • ??.04.2020 - Premium AEROTEC GmbH Varel verlegt 10.09.2020
  • 29.04.2020 - MITGLIEDERVERSAMMLUNG abgesagt, neuer Termin folgt
  • 05.05.2020 - TaktLwG 73 „Steinhoff“ Laage
  • 18.06.2020 - LTG HSG 64 Schönewalde
  • ??.07.2020 - TAusbZLw Nord Faßberg abgesagt
  • 18.06.2020 - TaktLwG 33 Büchel

Weitere Informationen zu den o.a. Veranstaltungen folgen.

 

Windstromerzeugung mit neuartigem System im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck

Autor: Heinz Gerrits, Leiter Sektion München

Seit einigen Monaten dreht sich auf einem Bunker der westlichen ehemaligen Shelterschleife im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck etwas „seltsames auf dem Dach“. Seitdem in der Süddeutschen Zeitung darüber mit dem Erfinder Herr Robert Penn ein Bericht zu lesen war, hat mir als Leiter der Sektion im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck es keine Ruhe gelassen mit dem Patentinhaber vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Der Elektromeister und Erfinder hat ein Versuchsmodell im Maßstab 1: 2 mit etwa 5 m Durchmesser und knapp 4 m Höhe auf dem Dach des etwa 8 m hohen Bunkers aufgebaut und erzeugt damit Strom nach dem sog. Darrieus-Prinzip mit den dafür typischen vertikal angeblasenen Rotoren. Das Neue daran ist die Verbindung dieses schon seit 1927 bekannten Prinzips mit einer stark leistungssteigernden Erfindung. Diese befindet sich rund um den rotierenden Rotor und es sind senkrecht stehende Profilbleche mit aerodynamischer Ausformung wie ein Helikoptor-Rotorblatt. Dadurch wird die Anströmung der drehenden Rotoren sehr deutlich verbessert mit einem stark erhöhten Wirkungsgrad, sodass sogar bei relativ geringer Windgeschwindigkeit der Rotor genügend Antrieb hat.  Durch die Leitbleche sieht man den drehenden Rotor fast nicht und daher wird es auch keinen Eisabbruch im Winter geben und wahrscheinlich auch keine Radarstörung wie bei den großen bis zu 200 m hohen Windrädern.

Herr Penn schlägt vor, diese im 1:1 Maßstab ca. 10 m im Durchmesser großen Module mit 4 m Höhe mit einem geringen Zwischenraum aufeinander zu stellen bis zu ca. 50 m Höhe. Dies kann natürlich auch auf höheren Gebäuden mit Flachdach erfolgen mit geringerer Modulzahl. Der rein äußerlich ästhetisch wirkende Turm mit abwechselnd rechts und links drehenden Rotoren ist statisch stabil und bedarf keiner weiteren Befestigung.

Das System ist komplett robust und besteht zum größten Teil aus Edelstahl, Aluminium und nur wenigen Verbundwerkstoffen und ist damit wertbeständig, robust und wartungsarm. Die Rotoren sind fast nicht hörbar und kein Vogel wird sich innerhalb der Rotoren „verfliegen“. Die Rotoren geben über Permanentmagnete wartungsfrei den Strom in die Generatoren ab. Es gibt mit diesem System im Winter keine Probleme mit Eiswurf und bei höheren Windgeschwindigkeiten bzw. Sturm stellt sich die Anlage automatisch mit Wirbelstrombremsen ab.

Der Wirkungsgrad ist auch bei nur 50 m Höhe des Turms sehr hoch und konkurriert mit den derzeitigen hoch bauenden Windrädern, die in Bayern ja inzwischen durch eine behördliche Abstandsregelung von 1,5 km von bebauten Grund entfernt sein müssen, was praktisch in Bayern die Verwendung der Windkraft obsolet gemacht hat.  Das System ist daher in bewohnten Gebieten weit besser akzeptabel und bedarf geringerer behördlicher bzw. kommunaler Genehmigungen. Das System ist weitgehend wartungsfrei und bietet sich für sog. „Inselbetrieb „ d.h. Standort gleich Verbrauchsort an. Damit entfällt die aufwendige Stromeinspeisung in das weiter entfernte Netz.

Die technische Daten dieses Systems mit bis zu 7 Modulen aufeinander :

Windradtyp: 7 Vertikalachsen-Windräder

Nennleistung: 150 kW

Nennwindgeschwindigkeit: 12 m/s

Maximale Leistung: 231 kW

Stromerzeugung: ab 3,4 m/s

Abschaltgeschwindigkeit: 16 m/s

Windnachführung: entfällt

Drehzahlregelung: elektronisch

Turmdurchmesser: 10 m

Turmhöhe: 52 m

Überstrichene Fläche: 303 m³

Getriebetyp: getriebelos

Bremsanlagen: Wirbelstrom- und Kurzschlussbremse

Generatortyp: Scheibenläufer-Permanentmagnet

 

Grundsätzliche Vorteile dieses neuartigen Windstromerzeugers:

- Hohe Leistung bereits bei Schwachwind = hohe Effizienz

- Dezentrale Energieversorgung, keine zusätzlichen Stromtrassen

- Geringe Material- und Herstellkosten= kostengünstig

- Anpassung in das Landschaftsbild, keine Schlagschatten oder Gefährdung von Vögeln, kaum Geräusche= Akzeptanz bei der Bevölkerung.

 

 

Daten & Fakten

Gründung: 19.09.1984
Stand 2016:  1.187 Mitglieder

Kontakt

Geschäftsstelle
Freundeskreis Luftwaffe e.V.
Wahn 504/10
Postfach 906110
51127 Köln

Telefon: +49 (0) 2203 - 64815
Telefax: +49 (0) 2203 - 800397
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