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  • 20.2.19 - Fliegerhorst Eindhoven

 

KZ-Mittelbau Dora: zeitgeschichtliches Museum und historischer Tatort

 

Mitglieder der Dresdener Sektion des Freundeskreises Luftwaffe e.V. trafen sich am 23. Juni 2012 zu einem geführten Besuch in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora in der Nähe von Nordhausen. Diese im Jahr 2000 eröffnete und aus Bundesmitteln finanzierte und auch neu konzipierte KZ-Gedenkstätte ist heute sowohl zeitgeschichtliches Museum als auch historischer Tatort aus der Zeit des Dritten Reiches. Das einstige Reichslager für Öle und Kraftstoffe im Kohnstein am Südhang des Harzes gelegen wurde mit der Verlagerung der Serienproduktion der berüchtigten „Vergeltungswaffen“ V1 und V2 die größte unterirdische  Rüstungsfabrik Deutschlands. Als KZ-Außenlager von Buchenwald mussten ca. 20.000 Häftlinge unter unbeschreiblichen Bedingungen anfangs das Stollensystem erweitern und danach Rüstungsarbeiten unter menschenverachtenden Bedingungen verrichten.

Die Führung informierte die Besuchergruppe über die Chronologie des Geschehens: am 28.8.1943 als Außenlager des KZ-Buchenwald errichtet; die ersten Häftlinge wurden über-wiegend für den Stollenvortrieb ausgebeutet; im Frühjahr 1944 wurde der Lagerkomplex mit 70 Baracken für ca. 20.000 Insassen errichtet; Produktionsbeginn der A-4 Produktion im Januar 1944, später kam die Produktion der Flügelbombe V1 und der Flugmotoren hinzu; im Oktober 1944 wurde das Lager selbständig (KZ-Mittelbau) und besaß 40 Außenlager in der näheren Umgebung; das Lager durchliefen ca. 60.000 Häftlinge, 20.000 Menschen verstarben davon allein 6.000 Menschen nur im April 1945; das Lager wurde befreit am 11. April 1945 durch die 1.US Armee.

Beim anschließenden Rundgang konnten sich die Besucher durch die teilweise noch vorhan-denen Anlagen mit Appellplatz, SS-Lager, SS-Unterstand am Eingang sowie der wieder-errichteten Häftlingsbaracke sowie den Informationsmitteln von den einst gigantischen Ausmaßen dieses Lagersystems eine Vorstellung machen. Ein besonderer Höhepunkt war jedoch die Begehung eines jetzt zugängigen Fahrstollens B. Nicht nur die hier herrschenden klimatischen Bedingungen (konstante 8˚ C und hohe Luftfeuchtigkeit) und die gespenstig wirkende Beleuchtung vermittelten einen eher bedrückenden Eindruck. Umfasste doch die bombensichere Stollenanlage ein gigantisches Labyrinth von 2 Fahrstraßen A und B und 46 Querstollen mit einer Gesamtlänge von 16 km! Wie man erkennen konnte, waren bereits teilweise die Stollen mittels Zwischendecken auf bis zu drei Stockwerke für weitere Fabriken erweitert worden.

Die sehr gelungene Führung durch den jungen Studenten hat das Ziel, mit der Gründung einer „Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora“ im Jahr 2003 die Gedenkstätten als Orte der Trauer und Erinnerung zu wahren sowie die damit verbundenen historischen Vor-gänge darzustellen, erreicht.

Autor: Reiner Appelt

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Daten & Fakten

Gründung: 19.09.1984
Stand 2016:  1.187 Mitglieder

Kontakt

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