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Weitere Informationen zu den o.a. Veranstaltungen folgen.

 

Besuch des Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, beim Freundeskreis Luftwaffe e.V., Sektion Berlin, in der General-Steinhoff-Kaserne in Berlin-Gatow am 6. November 2019

Autor: Hartmut Köhler, Sektion Berlin

Generalleutnant a.D. Walter E. Schmitz und Oberstabsfeldwebel a.D. Günther Hoffmann begrüßten den Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, und den Präsidenten des FKLw e.V., Brigadegeneral a.D. Peter Lahl, in Begleitung seiner Frau, zu dieser Vortragsveranstaltung.

Generalleutnant Gerhartz gab seiner Freude Ausdruck, einen interessanten Abend im Kreise guter Freunde der Luftwaffe zu verbringen. Diese Verbundenheit sei ein hohes Gut. Er stellte heraus, dass Vereine wie der ‘Freundeskreis Luftwaffe‘ für die aktiven Soldatinnen und Soldaten spürbar machen, dass die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes die Besonderheiten des soldatischen Dienstes anerkennen.
Generalleutnant Gerhartz dankte Brigadegeneral a.D. Lahl dafür, dass er den Vorsitz übernommen hat und sich als Präsidenten des FKLw e.V. engagiert für das Team Luftwaffe einsetzt. Insbesondere die Organisation von Jugendwochen würden eine wertvolle Verbindung schaffen. Dank der Arbeit des Freundeskreises können Jugendliche bei einem Geschwader die Luftwaffe hautnah erleben.
Auch der große Erfolg des ‘Tages der Bundeswehr‘ unterstreiche, wie viele Menschen in unserem Land sich für das interessieren, was die Soldatinnen und Soldaten tagtäglich leisten. Das Bild der vielen Bürgerinnen und Bürger in den Kasernen beweise eindrucksvoll, wie fest verankert die Bundeswehr und die Luftwaffe in der Mitte der Gesellschaft tatsächlich seien.
Nachdem Generalleutnant Gerhartz feststellte, dass er im Kreis der Anwesenden niemanden davon überzeugen müsse, dass dieser Rückhalt auch zukünftig Einsatz erforderte, begann er mit seinen inhaltlichen Ausführungen.

Entscheidender Schwerpunkt seien die Maßnahmen zur Verbesserung der Einsatzbereitschaft. Das Team Luftwaffe wisse, wo mit Unzulänglichkeiten zu kämpfen sei. ‚Luftwaffe am Tiefpunkt‘ war im Sommer letzten Jahres eine „schonungslose Zustandsbeschreibung“ und eine Formulierung, die den Finger „tief in die Wunde“ legte.
General Gerhartz stellte beim Rückblick auf die vergangenen Monate fest, dass es richtig war, die Probleme offen anzusprechen. Es sei in den letzten Monaten gelungen, das „Tal der Tränen“ zu verlassen und den Negativtrend zu stoppen. Da aufgrund der sich verändernden Weltlage die Frage der Landesverteidigung wieder an Bedeutung zugenommen habe, musste die finanzielle Basis drastisch verbessert werden. Auch zukünftig werden die erforderlichen Veränderungen mit einem steigenden Finanzbedarf verbunden sein.
General Gerhartz nannte nun einzelne Waffensysteme und fokussierte hierbei auf den Sachstand und Handlungsbedarf.
Beim Eurofighter konnten durch eine gemeinsame Kraftanstrengung und richtige Weichenstellungen sichtbare Erfolge erzielt werden. Insbesondere die Umstellung auf einen Zwei-Schicht-Betrieb bei Airbus in Manching und die Anerkennung des firmeneigenen Prüfdienstes zeigen Wirkung. Im Jahr 2017 wurden noch 14 Eurofighter ausgeliefert. Für das Jahr 2019 hat sich die Luftwaffe gemeinsam mit der Industrie 42 Eurofighter vorgenommen und liege aktuell im Soll.
Bei der Ausbildung junger Eurofighter-Piloten konnte durch eine enge multinationale Kooperation die Wartezeit erheblich reduziert werden.
Als ein weiteres Beispiel, das die Bedeutung multinationaler Zusammenarbeit unterstreiche, nannte Gerhartz die Eurofighter Zusammenarbeit mit der Royal Air Force. Dies betreffe sowohl die Ausbildung der Piloten als auch den Austausch von Einsatztaktiken und die technisch-logistische Betreuung. Ein gemeinsames deutsch-britisches NATO Air Policing an der Ostflanke des Bündnisses sei für 2020 fest vorgesehen.
Als nächstes Thema stellte Generalleutnant Gerhartz den Sachstand beim A400M dar, bei dem der Fähigkeitsaufwuchs enorm zugenommen habe.
Die Luftwaffe hat den A400M Anfang Juli als Tanker in den Einsatz „Counter Daesh“ entsandt. Deutschland ist somit die erste A400M Nutzernation, die das System als Tanker in den Einsatz gebracht hat.
Vor fast fünf Jahren wurde der erste A400M der Luftwaffe übergeben. Noch sei man nicht im Ziel. Die Luftwaffe tue auch weiterhin alles dafür, den Klarstand der insgesamt 31 Maschinen spürbar zu verbessern.
Generell stellte Generalleutnant Gerhartz heraus, dass die Steigerung der materiellen Einsatzbereitschaft der Schlüssel für die Zukunft der Luftwaffe sei.
Der dann folgende Blick auf den Tornado und die CH-53 zeigte, dass Entscheidungen für die Zukunft der Luftwaffe zeitnah getroffen werden müssen.
Das seit 1982 genutzte Kampfflugzeug Tornado sei auf der Zielgeraden seiner Lebensdauer angekommen. Für die Luftwaffe sei nun wichtig, den Tornado so schnell wie möglich durch ein modernes Waffensystem zu ersetzen, welches die gleichen Einsatzrollen wie der Tornado übernehmen könne.
Die Zeit dränge, da die Luftwaffe Maßnahmen für die Einführung des Nachfolgesystems treffen müsse.
Die CH-53 und der Tornado machten deutlich, dass die Luftwaffe nicht in jedem Fall die Verbesserung selbst herbeiführen könne. Diese Beispiele zeigen, dass die Luftwaffe auch offen kommunizieren müsse, warum etwas nicht gehe und in welchen Bereichen Entscheidungen erforderlich seien.

General Gerhartz stellte sich nach seinen Ausführungen einer sehr offenen Diskussion. Themen waren hierbei unter anderem die Zukunft bewaffneter Drohnen, der Betrieb und die Ausstattung der Flugbereitschaft sowie Ausschreibungs- und Beschaffungsvorgaben.
Beim Thema Nachwuchsgewinnung stellte Generalleutnant Gerhartz heraus, dass sich die Bundeswehr der demografischen Herausforderung stellen müsse. So müssen beispielsweise Bewerbungen digital möglich sein. Insgesamt zeige das Thema Digitalisierung die Erwartungshaltung der jüngeren Generation auf. Jeder Bundeswehrangehörige müsse über ein eigenes Tablet verfügen, nicht erst ab der Leutnant-Ebene.
Weitere Fragen zielten auf die Zukunft der NATO und die USA als tragende Säule des westlichen Verteidigungsbündnisses. General Gerhartz unterstrich hierbei die Notwendigkeit eines wertvollen und glaubhaften Beitrags der Luftwaffe für das NATO-Bündnis.
Abschließend stellte General Gerhartz den Sachstand des auf den Weg gebrachten Baus eines neuen europäischen Kampfflugzeugs dar. Gemeinsam mit den Partnern in Frankreich und Spanien bringe sich die Luftwaffe mit Ideen, Expertise und Erfahrung ein.

Schließlich kam dem Leiter der Sektion Berlin, Herrn Günther Hoffmann, die Aufgabe zu, die lebhafte Diskussion zu schließen und Herrn Generalleutnant Gerhartz für den offenen Dialog zu danken.

Daten & Fakten

Gründung: 19.09.1984
Stand 2016:  1.187 Mitglieder

Kontakt

Geschäftsstelle
Freundeskreis Luftwaffe e.V.
Wahn 504/10
Postfach 906110
51127 Köln

Telefon: +49 (0) 2203 - 64815
Telefax: +49 (0) 2203 - 800397
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