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Was bieten wir?

Wir bieten in unserem Jahresprogramm eine Vielzahl von Veranstaltungen im In- und Ausland an. Besuche bei Einrichtungen der Luftwaffe, sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie vieles mehr! Jetzt Mitglied werden!

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Veranstaltungen

  • 18.03.2020 - TaktLwG 71 Wittmund verlegt 17.09.2020
  • 01.04.2020 - TaktLwG 51 „Immelmann“ Jagel verlegt 08.09.2020
  • 21.04.2020 - TaktLwG 31 „Boelcke“ Nörvenich abgesagt
  • 22.04.2020 - TAusbZLw Süd Kaufbeuren
  • ??.04.2020 - Premium AEROTEC GmbH Varel verlegt 10.09.2020
  • 29.04.2020 - MITGLIEDERVERSAMMLUNG abgesagt, neuer Termin folgt
  • 05.05.2020 - TaktLwG 73 „Steinhoff“ Laage
  • 18.06.2020 - LTG HSG 64 Schönewalde
  • ??.07.2020 - TAusbZLw Nord Faßberg abgesagt
  • 18.06.2020 - TaktLwG 33 Büchel

Weitere Informationen zu den o.a. Veranstaltungen folgen.

 

25 Mitglieder des Freundeskreis Luftwaffe - organisiert über unsere Zentrale in Köln-Wahn - besuchten höchst beeindruckt das HSG 64 in Laupheim.

Autor: Heinz Gerrits, Leiter Sektion München
Fotos: HSG 64

25 Mitglieder des Freundeskreis Luftwaffe organisiert über unsere Zentrale in Köln-Wahn besuchten höchst beeindruckt das HSG 64 in Laupheim. Es ist seit Juli 2015 dem Luftwaffentruppenkommando in Köln-Wahn unterstellt.

Fähnrich Johannes Locherer stellte gekonnt das Geschwader im Traditionsraum das Geschwader und seine Geschichte als ehemalige Heeresflieger vor. Ein weiterer Standort ist der Fliegerhorst Holzdorf nordöstlich von Leipzig. Eine abgesetzte Instandsetzungsstaffel befindet sich in Diepholz. In Laupheim sind die Sikorsky CH-53 GA/GS sowie seit 2015 Leichthubschrauber H145 M zur Unterstützung des Kommandos Spezialkräfte stationiert. Kommodore ist seit 2017 OTL Christian Mayer.

Die CH-53 wurde Anfang der 1960er Jahre als schneller, allwettertauglicher und schwerer Hubschrauber für das US Marine Corps entwickelt. Alle Hubschrauber wurden in Lizenz in Deutschland gebaut.
1972 wurde die erste CH-53G an das Heer übergeben und insgesamt wurden 112 Hubschrauber beschafft. Eine davon steht nun als farbenfreudiger Sockelhubschrauber am Eingang des Fliegerhorsts.
Nach den Erfahrungen der ersten Auslandeinsätze wurden 20 Hubschrauber zur Variante CH-53GS weiterentwickelt. Bis 2017 wurden mit Produktverbesserungen 40 CH-53G auf die Variante CH-53GA umgerüstet, um das Waffensystem für unterschiedliche nationale wie internationale Missionsprofile anzupassen.

Es gibt 4 Varianten der CH-53:
1.    CH-53G mit Instrumentenflug-Ausrüstung ( IFR= Instrument Flight Rules)
2.    CH-53GS „geschützte „ mit IFR-Ausrüstung, Außenzusatztanks zur Reichweitenerhöhung, kompatible Beleuchtung zur Nachtflugfähigkeit und Selbstschutzausstattung für den elektronischen Kampf. Zusätzlich können diese Maschinen mit ballistischem Teilschutz unten , seitlich , Staubabscheider vor den beiden Turbinen sowie Selbstschutzbewaffnung mit Mgs ausgestattet werden.
3.    CH-53GE wie GS aber mit inneren Zusatztanks zur Reichweitenerweiterung
4.    CH-53GA produktverbesserter Hubschrauber mit verbesserten Fähigkeiten bei Navigation , Kommunikation und Selbstschutzausstattung. Es gibt auch die Möglichkeit Geräte zur Satellitenkommunikation und für die Suche und Orten von Personen einzurüsten.
Technische Daten des Lizenzbaus der VFW-Focker Werke:

2 x General Electric T-64-GE-7 oder modernisiert GE-100 mit 2 x 4350 PS
Höchstgeschwindigkeit :  295 km/h und Marschgeschw. 215 km/h.
Max. Flughöhe     ca. 2700 m
Rotordurchmessser  22 m
Kraftstoffverbrauch    ca. 800 l /h
Leermasse                   10,7 t
Max. Startmasse          19   t
Standardnutzlast           5,5 t (innen)
Max. Aussenlast           7.2  t (bei Teilbetankung)
Länge                           26,8 m
Höhe                              7,5 m
Passagiere                    bis zu 36 Soldaten
Besatzung                    2 Piloten, 2 Bordmechaniker und ja nach Einsatz Doorgunner,
                                     Kampfrettungsfeldwebel.

In der Diskussion war natürlich die Nachfolge der betagten CH-53 , die derzweit zwischen der C-47 Chinook und der CH-53 K als eine Neuentwicklung mit hoher Leistung und Beladung entschieden wird.

Der H145 M LUH SOF ist speziell für Spezialisten im Einsatz als ein erstmalig problemlose Beschaffung in kurzer Zeit und kurzer Auslieferung mit 15 St. in Laupheim stationiert.
Die obige Abkürzung bedeutet: Light Utility Helicopter Special Operation Forces .
Jeder Hubschrauber bringt 4 vollausgerüstete Spezialkräfte aus KSK oder KSM an ihre Einsatzorte. Sie sind auch verladbar in die A400 M Transporter.
Der H145M kann auch mit zwei schnellfeuernden Miniguns zur Selbstverteidigung ausgerüstet werden.
Der Hubschrauber ist schnell und leise .
Während des Fluges werden die Piloten von einem 4- Achsen -Autopilot unterstützt.
Dank der 2 starken Turbinen schafft die H145M eine Spitzengeschwindigkeit von 268 km/h.
Er fliegt bei Tag und Nacht.
Der Farbton des Helikopters macht ihn zusammen mit seiner geringen Lautstärke schwer erkennbar. Mit seinem ummantelten Heckrotor, den Fenestron, ist er einer der leisesten Hubschrauber seiner Klasse.
Die Soldaten können sich abseilen oder durch den geringen Rotordurchmesser gut landen.
Der Hubschrauber kann mit elektronischer Selbstschutzanlage, ballistischem Schutz oder Zusatzausrüstung für Einsätze über See ausgerüstet werden.
Er hat leistungsfähige Aufklärungssensoren zur Mission Tag und Nacht für äußerst flexible Einsatzfähigkeiten, ganz wichtig für die Spezialoperationen.

Länge         13 m
Raumlänge   6 m
Höhe            4 m
Kabinenbr.   1,7 m
Rotordurch.  11 m
2 x Turbomeca Arriel 2 E mit 2 x 770 PS
Höchstgeschw. 268 km/h
Max. Reichweite 663 km
Max. Flughöhe    6000 m
Leermasse                2,3 t
Max. Startmasse       3,7 t   mit 2 Piloten

Die Gruppe besuchte den Tower mit der Beobachtung der an diesem Tag sehr häufigen Starts und Landungen der beiden Hubschraubertypen auf der ca. 1,6 km langen Startbahn und den zwei weiteren Graslandebahnen.
Im Wartungshangar erläuterten die Wartungsspezialisten bereitwillig die verschiedenen CH-53 Ausführungen  und insbesondere innen mit der großen Ladefläche, dem Lasthaken sowie der absenkbaren Auffahrtrampe.

Dort überreichte der Ansprechpartner der Gruppe Sektionsleiter Heinz Gerrits dem Fähnrich  Locherer den bewährten Edelstahlfaltdoppeldecker des Freundeskreis als Dank und Anerkennung für seine erlebnisreiche Führung .
Zuvor hat er für das Geschwader incl. Kommodore die Bedankungstorte mit dem Wappen des HSG 64 überreicht bekommen.
Alle Teilnehmer waren sehr beeindruckt von diesem Tag mit abschließendem Foto vor der Traditions CH-53 am Gate.

 

Daten & Fakten

Gründung: 19.09.1984
Stand 2016:  1.187 Mitglieder

Kontakt

Geschäftsstelle
Freundeskreis Luftwaffe e.V.
Wahn 504/10
Postfach 906110
51127 Köln

Telefon: +49 (0) 2203 - 64815
Telefax: +49 (0) 2203 - 800397
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