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  • 20.2.19 - Fliegerhorst Eindhoven

 

Geschichte des Fliegerhorst Neubiberg bei München von 1933 bis 1997

Fotos und Text von Heinz Gerrits, Sektionsleiter München

Seit vielen Jahren fahre ich mit meinem Rad über "Deutschlands breitesten Radweg " als ehemalige Start-und Landebahn des  Fliegerhorst Neubiberg .

Daher habe ich vor einiger Zeit der Gemeindeverwaltung vorgeschlagen eine Info-Tafel mit der Geschichte dieses Flugplatzes aufzustellen, was nun geschehen ist.

Leider ist dort sehr wenig über die Nutzung beginnend 1935 und endend 1997 zu lesen .


Radfahrer Heinz Gerrits vor der neuen Info-Tafel

Daher möchte ich für Luftfahrtinteressierte einige Hinweise geben mit Beginn 1933 mit einem Grasflugfeld erbaut durch das Reichsluftfahrtministerium .

1935 wurde durch die Reichsluftwaffe mit Geländeerweiterung auf 180 Hektar mit Enteignung von Ackerland der Fliegerhorst militärisch intensiver genutzt.

Der Flugplatz hatte im 2. Weltkrieg nur geringe Zerstörung zu beklagen.


Rollbahn  und nun Radweg- Skater und Fußgänger

1945 begann in der fast unzerstörten Infrastruktur der Aufbau einer US -Air Base und die 2400 m lange Startbahn wurde geteert.

In dieser Zeit flogen zuerst mehrere Jahre die Republic F-47 Thunderbold bis ca. 1949 als 86 th FBW mit ihren 18 Zylinder Doppelsternmotoren von P & W R-2800-59 B mit 690 km /h Höchstgeschwindigkeit und ca. 1300 km Reichweite und ihrer starken Bewaffung mit Bordkanonen sowie Bomben-Raketenzuladung.

Es gibt eine wenig bekannte Episode, wo F-47 aus Neubiberg im beginnenden Kalten Krieg in Berlin Tempelhof einen Tiefscheinangriff über die Sitzreihen der russischen Offiziere flogen .

Danach kamen die ersten Jets mit der ungepfleilten F-86 E Thunderstreak ,danach die F-84 E gepfeilt die General Eisenhower 1952 in Neubiberg sich angesehen hat.

Eine kurze Zeit flogen auch Lockheed RF-80 A  mit Kameras als Aufklärer.

Ab 1953 wurden in Neubiberg Transportmaschinen stationiert beginnend mit der C-119 Fairschild Flying Boxcar ähnlich aussehend wie die franz. Noratlas.

Auch flogen die C-82 A Fairschild Packet in Neubiberg als Vorläufer der nachfolgenden C-119.

Eine dieser 2 motorigen Transportmaschinen mit Doppelsternmotor P& W R-2800-85 mit 1560 KW und maximal 400 km/h sowie ca. 10 t Zuladung verunglückte 1950 mit Totalschaden in Neubiberg.


Blick über den Zaun als Militärisches Sperrgebiet mit der Bundeswehr-Uni Neubiberg

1958 wurde der Fliegerhorst der Bundeswehr Luftwaffe übergeben.

Es flogen aus Erding kommend C-47 Dakota und aber eine größere Anzahl der Noratlas N2501 als Doppelrumptransporter mit 2 Triebwerken in der LTG 61

1960 flogen 33 Noratlas nach Agadir/Marokko als Erdbebenhilfe und es wurden insgesamt 1500 Passagiere und 180 t Hilfsgüter transportiert .

Die LTG 61 verlegte 1971 nach Penzing mit der Transall C-160.

1967 wurden zivile Flugzeuge der Fliegerfreunde München (FCM) mit ca. 100 Sportflugzeugen aufgenommen.

1971 war Neubiberg mit Polizei-Hubschrauber belegt worden.


Blick in den umzäunten Fliegerhorst mit Radarkuppel und Tower im Hintergrund

1988 gab es die Aktion "Flugstop Neubiberg" der Bevölkerung gegen den Fluglärm.

1991 war dann das Ende der militärischen Nutzung und 1997 dann auch das Ende der zivilen Nutzung.

2005 wurde das Teilglände zum Landschaftsschutzgebiet gewidmet .


Infotafel

Daten & Fakten

Gründung: 19.09.1984
Stand 2016:  1.187 Mitglieder

Kontakt

Geschäftsstelle
Freundeskreis Luftwaffe e.V.
Wahn 504/10
Postfach 906110
51127 Köln

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