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Wir bieten in unserem Jahresprogramm eine Vielzahl von Veranstaltungen im In- und Ausland an. Besuche bei Einrichtungen der Luftwaffe, sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie vieles mehr! Jetzt Mitglied werden!

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Veranstaltungen

  • 10.7.18 - 52nd Fighter Wing US Air Force
  • 19.7.18 - Hubschrauberregiment 64
  • 24.7.18 - Rolls-Royce Deutschland GmbH
  • 26.7.18 - NATO E-3A Component

 

Die Lehrsammlung Luftaufklärung im Ausbildungszentrum für abbildende Aufklärung der Luftwaffe (AZAALw)

Autor: Oberstleutnant a.D. Hans Peter Eisenbach*, Fotos: Heinz Gerrits

Das Ausbildungszentrum für abbildende Aufklärung der Luftwaffe (AZAALw) ist ein
international bei Militär, Behörden , Forschungseinrichtungen und Industrie anerkanntes
Kompetenzzentrum für Schulung und Weiterbildung in Sachen „abbildende Aufklärung“.
Neben der Schulungseinrichtung verfügt es über eine „Lehrsammlung Luftaufklärung“.


Aufklärungspod für Su-22 "Fitter"

Die Lehrsammlung, untergebracht in den Räumlichkeiten des sog. Kilometerbaus des
Fliegerhorst Fürstenfeldbruck ist eine permanente Ausstellung von Exponaten zu den
Themenbereichen Militärische Luftbildauswertung , die Geschichte der Luftaufklärung und
Luftbildkameras sowie abbildende Luftaufklärungssysteme, die dazu dient, den nationalen und
internationalen Lehrgangsteilnehmern einen Einblick in die historische Entwicklung des
Luftbildwesens zu geben.
In einem eng begrenzten Umfang ist diese hochinteressante und einmalige Ausstellung auch
einem interessierten Fachpublikum auf Anfrage zugänglich.

In der Abteilung „Militärische Luftaufklärung „ wird die Arbeitsweise von Luftbildauswertern
gezeigt, die in der Lage sein müssen Waffensysteme von Land-, Luft- und Seestreitkräfte sowie
deren Kampf-, Führungs- und Versorgungsanlagen sowie zivile Infrastruktur zu entdecken ,
erkennen, identifizieren und insbesondere zu analysieren.
Es gibt eine unglaubliche Fülle an definierten Zielkategorien wie Flugplätze, Raketensystemen, Kasernen , elektronische Einrichtungen, Gefechtsstände oder auch Verkehrsinfrastruktur wie Brücken und Häfen.

Es wird gezeigt wie mit Hilfe von optischen Bildern im Geneigt- und Senkrechtbild, im Infrarotbild
sowie im Radarbild auch mit Hilfe von Luftbildauswerteanlagen ein in englischer Sprache standardisierter Luftbildauswertebericht erstellt werden kann.


Eigenbau Aufklärungsbehälter für MiG-21

In der Abteilung „Die Geschichte der Luftaufklärung“ wird anhand zahlreicher Bilder und Exponate gezeigt, wie sich die Luftaufklärung im Laufe von über 100 Jahren entwickelt hat.
Dabei reicht das Spektrum von der Brieftaube mit Mini-Kamera , über die Aufklärung mit Ballons und Luftbilder aus dem Flugzeug beider Weltkriege über die Stereo-Auswertung bis hin zu modernen Auswertetechniken.

Gezeigt werden zahlreiche Luftaufnahmen u.a. von den Schützengräben des ersten Weltkriegs von Flandern, Niewport in Belgien , von Leningrad und Afrika der deutschen Fern- und Nahaufklärer im zweiten Weltkrieg . An einem Leuchttisch kann der Besucher selbst Stereo-Luftbilder anschauen und sich von dem Raumeffekt überraschen lassen.


Kameraausrüstung der RF-84 Thunderstreak

In der Abteilung „Luftbildkameras und abbildende Luftaufklärungssysteme“ werden Kamerasysteme aus der Zeit des „kalten Kriegs“ von Bundeswehr und NVA gezeigt.
Dabei reicht das Spektrum von der eindrucksvollen optischen Kameraausstattung der RF-84 Thunderstreak , die von der deutschen Luftwaffe in den 50iger Jahren geflogen wurde.
Dazu die Kameranase der Fiat G-91, die Kameraausrüstung der berühmt berüchtigten RF-104 G Starfighter als wenig geeigneter Aufklärer bis hin zum schweren Aufklärer RF-4 E Phantom.
Von diesem sich bewährenden Typ wurden ab 1970  88 Flugzeuge beschafft und im Aufklärungsgeschwader 51 „ Immelmann“ und AG 52 in Leck/Schleswig-Holstein bis kurz nach der Wende geflogen.
Als Nachfolger für die Phantom übernahm die Luftwaffe den Tornado, dessen optische Aufklärungssysteme der Firma  Zeiss ebenfalls gezeigt werden.

Zu besichtigen sind auch der Aufklärungsbehälter des See-Fernaufklärers der Marine „Breguet Altlantic“ und die Aufklärungsdrohne des Heeres.


Infrarot-Sensor IRLS Infrared Line Scanner

Für Liebhaber von Fotoapparaten ist eine große Auswahl von Handkameras ausgestellt.
Den Abschluss bildet eine Ausstellung von Aufklärungssystem der Nationalen Volksarmee, von russischen Luftbildkameras der Grenztruppen über Eigenbauten der Luftstreitkräfte bis hin zum schweren Aufklärungsbehälter für die Suchoi SU-22 „Fitter".

Die Lehrsammlung ist einzigartig und ist daher in dem Besuchsprogramm des Freundeskreis Luftwaffe in 2017 aufgeführt.


OTL Oliver Maylandt Leiter AZAALw, links hinten Hauptm. Peter Braig  Leiter Lehrsammlung, rechts daneben Leutnant Griesbach Auswerter, sitzend OTL a.D. Peter Eisenbach

*Hans Peter Eisenbach war von 1979 bis 1996 Luftbildoffizier im Aufklärungsgeschwader 52 in Leck und in der Luftbildlehrstaffel in Fürstenfeldbruck , zunächst als Ausbildungsleiter Luftbildauswertung und Lehrstabsoffizier für die Auswertung von Industrieanlagen und danach
in der Verwendung als Staffelchef. Nach seiner Pensionierung beschäftigte er sich mit der Geschichte der Luftfahrt und ist Autor zweiter Bücher über den Stuka-Einsatz über dem Mittelmeer 1943 und an der Ostfront 1944.
Er hat in der Sektion München darüber gekonnt und sehr informativ berichtet.


Kamera der Fiat G-91 mit OTL a.D. Eisenbach

Daten & Fakten

Gründung: 19.09.1984
Stand 2016:  1.187 Mitglieder

Kontakt

Geschäftsstelle
Freundeskreis Luftwaffe e.V.
Wahn 504/10
Postfach 906110
51127 Köln

Telefon: +49 (0) 2203 - 64815
Telefax: +49 (0) 2203 - 800397
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